Hilfwerk Hermagor
Verbandwechsel, Injektionen, Medikamentengabe: Die Hauskrankenpflege des Hilfswerks Kärnten sorgt dafür, dass medizinische Versorgung keine Frage des Wohnorts ist.

© Hilfswerk Kärnten

Hilfswerk. Herzwerk

Zuhau­se gut betreut  

Ob Heimhilfe, Hauskrankenpflege oder Demenzberatung: Das Hilfswerk Kärnten begleitet Menschen verlässlich, professionell und mit viel Herz dabei, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu leben.

Zusammenfassung:

Viele Menschen möchten auch im Alter oder bei Krankheit in ihrem eigenen Zuhause bleiben. Das Hilfswerk Kärnten hilft dabei mit verschiedenen Angeboten. Es gibt Unterstützung im Alltag, zum Beispiel beim Einkaufen, Kochen oder bei Arztbesuchen. Auch bei der Körperpflege oder beim Anziehen wird geholfen.Die Hauskrankenpflege sorgt für medizinische Hilfe zu Hause, wie zum Beispiel bei Verbandwechseln oder der Medikamentenvergabe. Nach einem Krankenhausaufenthalt wird bei der Organisation der weiteren Pflege geholfen.Es gibt eine Pflegberatung, die über alle verfügbaren Leistungen informiert und hilft, die beste Betreuungslösung zu finden. Bei Bedarf kommt eine Beraterin auch nach Hause.Für Familien mit einem demenzkranken Mitglied gibt es das Demenztelefon, das bei Fragen unterstützt und hilft, den Alltag besser zu bewältigen.Das Hilfswerk bietet auch Schulungen für pflegende Angehörige an, damit sie die richtige Unterstützung zu Hause geben können. Die Kosten dafür können gefördert werden.Das Angebot ist flexibel und kann an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden, um Menschen bestmöglich zu unterstützen und ihre Angehörigen zu entlasten.

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Der Wunsch, das eige­ne Zuhau­se auch im Alter oder bei Krank­heit nicht ver­las­sen zu müs­sen, ist tief ver­wur­zelt. Und er ist berech­tigt: Stu­di­en zei­gen, dass Men­schen in ver­trau­ter Umge­bung nicht nur zufrie­de­ner, son­dern oft auch gesün­der sind. Das Hilfs­werk Kärn­ten trägt die­sem Bedürf­nis Rech­nung – mit einem umfas­sen­den Ange­bot an Pfle­ge, Betreu­ung und Bera­tung, das indi­vi­du­ell auf die Bedürf­nis­se von Kun­den und Kun­din­nen sowie deren Ange­hö­ri­gen abge­stimmt ist.

Ver­läss­li­che Unter­stüt­zung im All­tag

Ein zen­tra­ler Bau­stein ist die Heim­hil­fe. Sie ent­las­tet dort, wo es im All­tag am meis­ten zählt: beim Ein­kau­fen, Kochen und Auf­räu­men, bei Behör­den­we­gen oder der Beglei­tung zum Arzt. Auch bei der Kör­per­pfle­ge sowie beim An- und Aus­klei­den wird gehol­fen – immer mit dem Ziel, die Selbst­stän­dig­keit der betreu­ten Per­son so lan­ge wie mög­lich zu erhal­ten.

Ein­kau­fen, Kochen, Arzt­be­glei­tung: Die Heim­hil­fe des Hilfs­werks Kärn­ten unter­stützt im All­tag – damit Selbst­stän­dig­keit kei­ne Fra­ge des Alters bleibt.

© Hilfs­werk Kärn­ten

Medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung direkt zu Hau­se

Ergän­zend über­nimmt die Haus­kran­ken­pfle­ge die pro­fes­sio­nel­le medi­zi­ni­sche und pfle­ge­ri­sche Ver­sor­gung, von Ver­band­wech­sel und Injek­tio­nen über die Medi­ka­men­ten­ga­be bis hin zur Mobi­li­sa­ti­on. Beson­ders wert­voll ist die Unter­stüt­zung nach einem Kran­ken­haus- oder Reha-Auf­ent­halt: Das Team hilft bei der Orga­ni­sa­ti­on der Wei­ter­be­treu­ung, bei Pfle­ge­geld­an­trä­gen und bei der Aus­wahl geeig­ne­ter Pfle­ge­hilfs­mit­tel.

Ori­en­tie­rung durch per­sön­li­che Pfle­ge­be­ra­tung

Wer mit der Pfle­ge­si­tua­ti­on eines Ange­hö­ri­gen kon­fron­tiert ist, steht oft vor einem undurch­sich­ti­gen Dschun­gel an Leis­tun­gen und büro­kra­ti­schen Hür­den. Die indi­vi­du­el­le Pfle­ge­be­ra­tung des Hilfs­werks schafft hier Klar­heit: Sie infor­miert über ver­füg­ba­re Leis­tun­gen, beglei­tet bei orga­ni­sa­to­ri­schen Fra­gen und hilft dabei, die pas­sen­de Betreu­ungs­lö­sung zu fin­den. Auf Wunsch kommt die Bera­te­rin direkt nach Hau­se und je nach Vor­aus­set­zung ist das Gespräch kos­ten­los.

Demenz: Wenn eine Tele­fon­num­mer den Unter­schied macht

Beson­ders her­aus­for­dernd ist die Situa­ti­on, wenn ein Fami­li­en­mit­glied an Demenz erkrankt. Fra­gen häu­fen sich, die Belas­tung steigt und oft weiß man nicht, an wen man sich wen­den soll. Das Demenz­te­le­fon (0676 / 8990 1080) des Hilfs­werks Kärn­ten bie­tet genau hier eine nie­der­schwel­li­ge Anlauf­stel­le. Demenz-Spe­zia­lis­tin Son­ja Zwick beant­wor­tet Fra­gen mit Fach­wis­sen und Ein­füh­lungs­ver­mö­gen. So hilft sie Betrof­fe­nen und Ange­hö­ri­gen, den All­tag Schritt für Schritt bes­ser zu bewäl­ti­gen.

Wis­sen, das schützt: Schu­lun­gen für pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge

Wer einen Ange­hö­ri­gen zu Hau­se pflegt, trägt eine gro­ße Ver­ant­wor­tung und braucht das rich­ti­ge Rüst­zeug dafür. Das Hilfs­werk bie­tet daher Ein­zel­schu­lun­gen im häus­li­chen Umfeld an: Diplo­mier­te Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ge­per­so­nen ver­mit­teln in einer 90-minü­ti­gen Ein­heit kon­kre­te Pfle­ge­tech­ni­ken und gehen auf indi­vi­du­el­le Fra­ge­stel­lun­gen ein. Die Kos­ten von 190,- Euro kön­nen über das Sozi­al­mi­nis­te­ri­um­ser­vice mit bis zu 200 Euro jähr­lich geför­dert wer­den.

Das Ange­bot des Hilfs­werk Kärn­ten ist fle­xi­bel und rich­tet sich ganz nach dem per­sön­li­chen Bedarf: von ein­zel­nen Ein­sät­zen pro Woche bis hin zu inten­si­ver Betreu­ung über einen län­ge­ren Zeit­raum. Ziel ist es, Men­schen best­mög­lich zu unter­stüt­zen und gleich­zei­tig jene zu ent­las­ten, die täg­lich für sie da sind.

Las­sen Sie sich unver­bind­lich bera­ten.

Lau­ra und Lena sind mit viel Fach­wis­sen und Herz im Ein­satz — für Men­schen, die Ver­läss­lich­keit brau­chen, und Ange­hö­ri­ge, die Unter­stüt­zung ver­die­nen.

© Hilfs­werk Kärn­ten

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