Gabriela Montero
Mit einzigartiger Musikalität und Improvisationskunst berührte Gabriela Montero ihr Publikum im Congress Center Villach

© Anders Brogaard

Klangkunst

Magi­sche Mon­te­ro-Momen­te

Gabriela Montero, Pianistin von absolutem Weltrang, sorgte kürzlich für ein weiteres Highlight im Rahmen des diesjährigen Festivals „Carinthischer Sommer“.

Zusammenfassung:

Gabriela Montero ist eine bekannte Pianistin aus Venezuela. Sie hat schon bei wichtigen Veranstaltungen wie der Amtseinführung von Barack Obama gespielt. Kürzlich gab sie ein beeindruckendes Konzert im Congress Center Villach. Im ersten Teil spielte sie klassische Stücke von Sergej Prokofjew und Frédéric Chopin. Im zweiten Teil improvisierte sie, also erfand sie die Musik spontan, zu Kärntner Volksliedern. Der Kärntner Landesjugendchor sang dabei.Gabriela Montero wurde am 5. Mai 1970 in Caracas geboren. Schon als Kind war sie sehr talentiert und gab mit fünf Jahren ihr erstes Konzert. Sie hat an berühmten Musikschulen in Caracas und New York studiert. Montero ist bekannt dafür, klassische Musik mit neuen Ideen zu verbinden. Sie setzt sich auch für soziale und kulturelle Themen ein, besonders in ihrer Heimat Venezuela.Nadja Kayali, die Leiterin des Carinthischen Sommers, hat Gabriela Montero eingeladen, in Kärnten zu spielen. Das Publikum war begeistert von ihrem Auftritt und ihrem Engagement.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Schon bei der Inau­gu­ra­ti­on des ehe­ma­li­gen US-Prä­si­den­ten Barack Oba­ma und zahl­rei­chen ande­ren hoch­ka­rä­tigs­ten Ver­an­stal­tun­gen hat sie ihr unver­gleich­li­ches Talent bewie­sen. Nun beehr­te Gabrie­la Mon­te­ro das Con­gress Cen­ter Vil­lach und begeis­ter­te dabei ein sicht­lich berühr­tes Publi­kum.

Am Pro­gramm stan­den eine klas­sisch-kon­ser­va­ti­ve ers­te Kon­zert­hälf­te mit „Sar­kas­men. Fünf Stü­cke für Kla­vier op.17 (1914)“ von Ser­gej Pro­kof­jew und „Noc­turne Des-Dur op.27 Nr.2“, „Noc­turne c‑Moll op.48 Nr.1“ sowie „Kla­vier­so­na­te Nr.2 b‑Moll op.35 (1839/40) von Fré­dé­ric Cho­pin. Mit ihrer ganz beson­de­ren zwei­ten Kon­zert­hälf­te beein­druck­te Mon­te­ro dann mit Impro­vi­sa­tio­nen über Kärnt­ner Volks­lie­der, wel­che vom gran­dio­sen „Kärnt­ner Lan­des­ju­gend­chor“ dar­ge­bo­ten wur­den. Sicht­lich ergrif­fen von den Gesangs­küns­ten des par­ti­zi­pie­ren­den Publi­kums, das es sic:h nicht neh­men ließ, bekann­te Lie­der wie „I hob di gern“ zum Bes­ten zu geben, impro­vi­sier­te Mon­te­ro zu den Melo­dien in ihrem ein­zig­ar­ti­gen Stil. Es gibt welt­weit zwei­fels­oh­ne nur sehr weni­ge Pia­nis­ten, die es schaf­fen, ihr Publi­kum der­ma­ßen in ein Kon­zert zu inte­grie­ren, wie Mon­te­ro an die­sem legen­dä­ren Abend.

Gabrie­la Mon­te­ro, gebo­ren am 5. Mai 1970 in Cara­cas (Vene­zue­la gelang­te schon früh mit ihrem vir­tuo­sen Spiel und ihrer ein­zig­ar­ti­gen Fähig­keit zur Impro­vi­sa­ti­on inter­na­tio­na­le Bekannt­heit. Mit nur fünf Jah­ren gab sie ihr ers­tes öffent­li­ches Kon­zert. Ihre musi­ka­li­sche Aus­bil­dung erhielt sie an der renom­mier­ten Hoch­schu­le für Musik in Cara­cas und spä­ter an der „Juil­li­ard School“ in New York.

Sie hat es geschafft, die Gren­zen zwi­schen klas­si­scher Musik und zeit­ge­nös­si­schem Kon­zert zu ver­schmel­zen, was ihrem Spiel eine bemer­kens­wer­te Fri­sche und Krea­ti­vi­tät ver­leiht. Ihre Dar­bie­tun­gen sind oft geprägt von emo­tio­na­ler Tie­fe und tech­ni­scher Bril­lanz.

Musi­ka­li­sches Genie und sozia­les Enga­ge­ment

Neben ihrer pia­nis­ti­schen Kar­rie­re setzt sich Mon­te­ro lei­den­schaft­lich für sozia­le und kul­tu­rel­le The­men ein, ins­be­son­de­re für die Her­aus­for­de­run­gen in ihrer Hei­mat Vene­zue­la. Durch ihre Musik, die sowohl die Her­zen berührt als auch inspi­rie­rend ist, hat Gabrie­la Mon­te­ro eine bedeu­ten­de Stim­me in der heu­ti­gen Musik­welt und bleibt ein leuch­ten­des Bei­spiel für künst­le­ri­sches Talent und sozi­al­po­li­ti­sches Enga­ge­ment.

Man kann der Inten­dan­tin des „Car­in­thi­schen Som­mer“, Nad­ja Kaya­li, nur dazu gra­tu­lie­ren, dass sie es schafft, sol­che inter­na­tio­nal renom­mier­ten Musik-Stars wie Mon­te­ro nach Kärn­ten zu holen, die hier Kon­zert-Tra­di­tio­nen auf­zu­bre­chen und Neu­es wagen. Das völ­lig ergrif­fe­ne Publi­kum gab ihr ein­mal mehr völ­lig recht.

Alles zum Thema Congress Center Villach

Weitere Themen