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EU-Ausschuss der Regionen:
Kärnten ist Teil der EU-Power-Regionen
Zusammenfassung:
Dies ist ein automatisch generierter Text.
Um der Forderung nach einer gesicherten, gerechten Förderpolitik für europäische Regionen und gegen budgetäre Zentralisierungspläne Nachdruck zu verleihen, beteiligt sich Kärnten aktiv in den europäischen Netzwerken „Regions4Cohesion“ und den „Power Regions of Europe“, die sich vehement für die Beibehaltung der regionalen Mitbestimmung einsetzen. Regions4Cohesion ist eine Allianz von 120 Regionen und fordert eine Kohäsionspolitik, die auf Subsidiarität, Partnerschaft und territorialer Flexibilität basiert. Sie lehnt eine Zentralisierung ab und setzt sich für ausreichende Mittel für alle Regionen ein. Die Power Regions of Europe, zu denen neben Kärnten auch Niederösterreich und Bayern gehören, arbeiten daran, die Bedeutung starker Regionen gegenüber der EU-Kommission zu unterstreichen. Sie plädieren für Klarheit, Transparenz und weniger bürokratische Hürden bei der Mittelvergabe.
Gezielte Förderungen für wirtschaftlich benachteiligte Regionen
Die Kohäsionspolitik der EU stellt eine zentrale Förderungspraxis dar, die darauf abzielt, wirtschaftliche, soziale und territoriale Unterschiede zwischen den Regionen der EU zu verringern. Ihr Hauptziel ist es, den Zusammenhalt innerhalb der EU zu fördern, indem sie die Regionen unterstützt, die im Vergleich zu anderen wirtschaftlich weniger entwickelt sind. Im mehrjährigen Finanzrahmen der EU ist für die aktuelle Förderperiode 2021–2027 ein Gesamtbudget von etwa 1,2 Billionen Euro für kohäsionspolitische Förderungen vorgesehen. In Kärnten hat die EU-Kohäsionspolitik bereits wichtige Projekte ermöglicht, wie etwa den Ausbau des Breitbandnetzes, innovative Mobilitätslösungen und Investitionen in erneuerbare Energien. Vorzeigeprojekte für Mobilität im Grenzraum zu Italien sind etwa das Verkehrsprojekt MICOTRA oder der Weitwanderweg AlpenAdriaTrail.
Kohäsionspolitik der EU
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- Erstellt: 27.11.2024 16:29
- Update: 30.11.2024 16:30
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