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Klimafitte Kliniken:
KABEG zeigt, wie Nachhaltigkeit im Spital funktioniert
Zusammenfassung:
Dies ist ein automatisch generierter Text.
Das Gesundheitssystem ist von den Auswirkungen des Klimawandels stark betroffen, trägt gleichzeitig aber auch erheblich zu CO2-Emissionen bei, insbesondere durch einen hohen Energiebedarf und starkes Abfall-Aufkommen. Die KABEG hat dies schon früh erkannt und nimmt seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle ein: Bereits 2011 wurde der gesamte Krankenhaus-Verbund als erster in Österreich EMAS-zertifiziert – ein europäisches Umweltmanagementsystem mit jährlicher externer Überprüfung. Die aktuelle EMAS-Umwelterklärung 2025 belegt deutliche Erfolge: Seit 2010 konnten unter anderem die CO2-Emissionen um über 50 Prozent, der Stromverbrauch um 12,3 Prozent (das sind 6,6 Millionen kWh) oder der Wasserverbrauch um 43,5 Prozent gesenkt werden.
Ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig
Besonderes Augenmerk legt die KABEG dabei auf die Beteiligung aller Berufsgruppen – sichtbar anhand der fünf „Green Teams“ an jedem Standort, das erste gab es am LKH Villach. Die Teams bringen laufend praxisnahe Ideen ein – vom Recycling von Narkosegasen bis zur chemiefreien Reinigung – und leisten damit konkrete Beiträge zur Umweltentlastung. Die gesamte Palette der Maßnahmen, an denen gearbeitet wird, ist vielfältig und reicht von „Licht-aus“-Stickern über die Einführung von Biomüllsammlungen bis hin zum Recycling von Explantaten. Auch wirtschaftlich lohnen sich die Maßnahmen: Alleine durch gezielte Energieoptimierung spart die KABEG aktuell jährlich rund 400.000 Euro. Die Produktion von Sonnenstrom wurde seit 2010 mehr als verdoppelt – zuletzt u. a. mit sieben neuen Photovoltaik-Anlagen alleine am Klinikum Klagenfurt.
KABEG Umweltstrategie
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- Erstellt: 01.09.2025 09:00
- Update: 30.08.2025 14:38
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