Im Landesdienst wird künftig vermehrt am Laptop gearbeitet.
Im Landesdienst wird künftig vermehrt am Laptop gearbeitet.

© AdobeStock 486877969

Digitalisierungsstrategie:

Lan­des-IT wird mobi­ler und spar­sa­mer

Mit der Neuausrichtung des IT-Outsourcings stellt das Land Kärnten zunehmend auf mobile Endgeräte um. Dadurch sollen nicht nur Landesbedienstete durch mehr Flexibilität profitieren, auch der Energieverbrauch wird so nahezu halbiert.

Zusammenfassung:

Das Land Kärnten arbeitet an seinem Plan zur Digitalisierung. Für die Jahre 2025 bis 2030 wird die IT-Infrastruktur neu ausgerichtet und vergeben. Ziel ist es, die IT-Infrastruktur kostengünstig, sicher und umweltfreundlich zu gestalten. Dadurch sollen sowohl die Bevölkerung als auch die Unternehmen und Landesbediensteten profitieren. Ein wichtiger Teil des Plans ist die Umstellung auf Laptops im Bürobereich, was das mobile Arbeiten erleichtern soll.Derzeit nutzen 30 Prozent der Landesbediensteten Laptops, der Rest arbeitet an festen Arbeitsplätzen. Laptops verbrauchen weniger Strom als Desktop-PCs. Durch den Einsatz von 3.000 Laptops kann der Stromverbrauch fast halbiert werden. Bereits seit 2012 werden Computer und andere Geräte über externe Partner bezogen, nicht selbst gekauft. Die neuen Geräte sollen ab dem vierten Quartal 2025 schrittweise verteilt werden. Ein Unternehmen aus Kärnten namens AddIT hat die Ausschreibung gewonnen und wird sich um die Dienstleistungen kümmern.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Das Land Kärn­ten treibt sei­ne Digi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie wei­ter vor­an. Mit der Neu­ver­ga­be und Neu­aus­rich­tung des IT-Out­sour­cings für die Jah­re 2025 bis 2030 wur­de nun ein wei­te­rer gro­ßer Schritt beschlos­sen. Mit einem effi­zi­en­ten, siche­ren, fle­xi­blen und spar­sa­men Ein­satz der IT-Infra­struk­tur soll lang­fris­tig nicht nur Geld gespart, son­dern auch ein wesent­li­cher zu Umwelt­schutz und Nach­hal­tig­keit bei­getra­gen wer­den. Von der Digi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie sol­len sowohl die Bevöl­ke­rung und Unter­neh­men aber auch die Lan­des­be­diens­te­ten in ihrer täg­li­chen Arbeit pro­fi­tie­ren kön­nen. So wird es mit der Neu­ver­ga­be und Neu­aus­rich­tung des IT-Out­sour­cings etwa zur flä­chen­de­cken­den Umstel­lung auf Lap­tops im Office-Bereich kom­men. Dar­aus erge­ben sich neue, bes­se­re und schnel­ler Mög­lich­kei­ten für mobi­les Arbei­ten, bei Schu­lun­gen oder für die Arbeit in Kri­sen­si­tua­tio­nen.

Strom­ver­brauch bei­na­he hal­biert

Der­zeit gibt es im Lan­des­dienst 30 Pro­zent Lap­tops und 70 Pro­zent Fest­ar­beits­plät­ze. Ein ein­heit­li­ches Gerä­te­sys­tem macht Sup­port und War­tung ein­fa­cher und effi­zi­en­ter. Zudem ver­brau­chen Lap­tops in der Regel weni­ger Strom als Desk­top-PCs. Der flä­chen­de­cken­de Ein­satz von 3.000 Lap­tops wür­de im Ver­gleich zur Ist-Situa­ti­on zu einer durch­schnitt­li­che Strom­ein­spa­rung von 48 Pro­zent füh­ren. Bereits seit dem Jahr 2012 wer­den Com­pu­ter, Lap­tops und ande­re tech­ni­sche Gerä­te an exter­ne Part­ner aus­ge­la­gert und nicht durch das Land selbst ange­kauft. Die Ver­tei­lung der neu­en Gerä­te an die Bediens­te­ten soll ab dem vier­ten Quar­tal 2025 schritt­wei­se nach einem Roll­out­plan erfol­gen. Die Aus­schrei­bung wur­de mit Jän­ner 2025 EU-weit durch­ge­führt. Als Best­bie­ter ging der Kärnt­ner Dienst­leis­ter AddIT her­vor.

Alles zum Thema Nachhaltige Politik

Weitere Themen