Kärnten Bonus Extra
Das neue Fördersystem soll Sanierungen in Kärnten einfacher und leistbarer machen.

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Sanierungs-Euro

Neu­es För­der­sys­tem für Eigen­hei­me

Ab dem 1. Jänner 2026 startet in Kärnten der Sanierungs-Euro, ein neues, vereinfachtes Fördersystem für Eigenheime. Gefördert werden Maßnahmen, die Energie sparen, die Baukultur erhalten und die Umwelt entlasten. Wohnbaureferentin Gaby Schaunig betonte, dass der entscheidende Faktor die Verringerung des Heizwärmebedarfs sei. Das Ziel ist gelebter Klimaschutz und die Stärkung regionaler Betriebe.

Zusammenfassung:

Sanierungen werden als eine Investition in die Zukunft gesehen. Sie helfen der Umwelt, sparen Geld bei den Heizkosten und verringern die Abhängigkeit von Energieimporten. Daniel Fellner betont, dass das Erhalten von alten Gebäuden Ressourcen spart und die Identität der Orte bewahrt. Es gibt ein neues Fördersystem, das Energieeinsparungen direkt belohnt. Dabei wird ein Euro pro eingesparter Kilowattstunde Energie und beheizter Fläche gezahlt. Dieses System unterstützt große und kleine Sanierungen und macht Klimaschutz bezahlbar.Der Abteilungsleiter Maximilian Lintner erklärt, dass die Förderung auf tatsächlichen Energieeinsparungen basiert. Wer 50 kWh pro Quadratmeter spart, bekommt für ein 120-Quadratmeter-Haus 6.000 Euro als Zuschuss. Ambitionierte Sanierungen können bis zu 5.000 Euro extra erhalten. Für denkmalgeschützte Gebäude gibt es einen zusätzlichen Bonus von zehn Prozent. Die Antragstellung ist digital und flexibel. Barrierefreies Wohnen wird bei Bedarf bis zu 50 Prozent gefördert. Der Austausch von alten Heizsystemen wird ebenfalls unterstützt, genauso wie der Kauf von alten Objekten.

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Sanie­rung wird als Zukunfts­ge­winn ver­stan­den, der öko­lo­gi­sche, wirt­schaft­li­che und sozia­le Vor­tei­le bringt. Jede Sanie­rung schützt das Kli­ma, senkt die Heiz­kos­ten und sorgt für mehr Unab­hän­gig­keit von Ener­gie­im­por­ten. Bau­kul­tur­re­fe­rent Dani­el Fell­ner hob die Dop­pel­wir­kung her­vor: Die Erhal­tung bestehen­der Gebäu­de spart Res­sour­cen und bewahrt die Iden­ti­tät der Orte. Das neue För­der­sys­tem belohnt Ener­gie­ein­spa­run­gen direkt und ist ein­fach zu berech­nen: 1 Euro mal Ener­gie­ein­spa­rung mal beheiz­te Flä­che. Die­ses fai­re, leis­tungs­be­zo­ge­ne Modell unter­stützt klei­ne wie gro­ße Sanie­rungs­schrit­te glei­cher­ma­ßen und macht Kli­ma­schutz leist­bar.

(v.l.): Sanie­rungs­exper­te Chris­to­pher Kor­sche, Bud­get­ex­per­te Mat­thi­as Mot­schi­unig, LR Dani­el Fell­ner, LHStv.in Gaby Schau­nig, Rechts­exper­te Ste­phan Gru­ber, Tech­nik- und IT-Exper­tin Nico­le Ober­hein­rich, Abtei­lungs­lei­ter Maxi­mi­li­an Lint­ner

© Büro LHStv.in Schau­nig

Fle­xi­bles Modell und Zusatz-Boni

Abtei­lungs­lei­ter Maxi­mi­li­an Lint­ner erläu­ter­te, dass die För­de­rung an der tat­säch­li­chen Ener­gie­ein­spa­rung ori­en­tiert ist. Wer 50 kWh pro Qua­drat­me­ter ein­spart, erhält für ein 120-Qua­drat­me­ter-Haus 6.000 Euro Zuschuss. Ambi­tiö­se Sanie­run­gen wer­den mit Bonus­re­ge­lun­gen von bis zu 5.000 Euro extra hono­riert; für denk­mal­ge­schütz­te Gebäu­de gibt es zehn Pro­zent Zuschlag. Die Antrag­stel­lung ist voll­stän­dig digi­tal abwi­ckel­bar, fle­xi­bel für Ein­zel- oder Gesamt­sa­nie­run­gen nutz­bar und erfolgt nach Durch­füh­rung der Maß­nah­men. Neben dem Sanie­rungs-Euro blei­ben wei­te­re För­de­run­gen bestehen: Bar­rie­re­frei­es Woh­nen wird bei Bedarf mit bis zu 50 Pro­zent geför­dert. Der Aus­tausch fos­si­ler Heiz­sys­te­me wird mit einer Basis von 3.000 Euro plus 1.500 Euro Solar­bo­nus unter­stützt. Auch der Kauf von Alt­ob­jek­ten wird gezielt geför­dert.

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